Les Refugiés
|
|
Zwischen real und illegal - Rhythmus für mehr Rechte Eine Flucht im Rücken, doch keine Zuflucht vor Augen. Mensch sein mitten in Deutschland - ohne Rechte, ohne Stimme.Was es bedeutet in unserer heilen Welt Flüchtling zu sein, davon können „Les Refugiés“ nicht nur ein Lied singen. Mit Rhythmus im Herzen und dem Wunsch nach Gerechtigkeit verarbeiten sie in ihrer Musik und in ihren Texten ihre Erfahrungen mit der tristen und menschenfeindlichen Realität des Lagerlebens. Musikalisch berichten sie von der Isolation, von alltäglichem Rassismus in Deutschland und von der Unsicherheit ihrer Existenz, die tagtäglich bedroht ist von Abschiebung. Gefunden hat sich die Band 2006 im Flüchtlingslager Blankenburg (bei Oldenburg), nachdem sie getrieben von dem Wunsch nach Veränderung das ihnen auferlegte Schweigen brachen und mit ihrer Musik für ein menschengerechteres Leben demonstrierten. Mit einem Mix aus Afro-Beat, Rap und Reggae bringen Leo de l‘Est, Makombe, Rodrigo und Franckie inzwischen bundesweit die Menschen zum mitwippen. Sie geben den hunderttausenden Flüchtlingen, AsylbewerberInnen, Geduldeten und "Illegalen" eine Stimme und machen eins dabei spürbar: Kein Mensch ist Illegal. |
|
Freitagabend |
|





