Interessenvertretung in der EZ
Thema:
Ob „organisierte Zivilgesellschaft“ oder „Korporatismus“, wer hat es nicht schon einmal gehört – Deutschland ist eine Verbändedemokratie und Interessenvertretungen gestalten die große Politik ebenso wie die Diskutanten in den Parteien oder im Parlament.
Diese so genannten „Lobbyisten“ haben in der öffentlichen Debatte oft einen schweren Stand, da ihnen Subjektivität und Parteinahme vorgeworfen wird. Tatsächlich ist es aber ein Gebot der Vernunft, bereits vor der Neuauflage einer Politik, der Verabschiedung eines Gesetzes oder einer neuen Richtlinie diejenigen mit einzubeziehen, die Zielgruppe und Gestalter der neuen Politik sein werden.
Der Workshop soll am Beispiel der Entstehung und Umsetzung des weltwärts-Programms, Möglichkeiten der Mitgestaltung von Politik auf Bundesebene und Basisinstrumente der Interessenvermittlung vermitteln.
Referentin:
Jana Rosenboom hat an der Freien Universität Berlin Politikwissenschaften studiert und arbeitet als Referentin für entwicklungspolitische Inlandsarbeit beim Dachverband der entwicklungspolitischen Organisationen in Deutschland (VENRO) in Bonn. Der Verband vertritt die Interessen von rund 120 deutschen Nichtregierungsorganisationen (NRO), die bundesweit tätig sind. Jana Rosenboom wird einen zwieten Workshop über Strukturen und Akteure der entwicklungspolitischen Inlandsarbeit leiten.
Details:
Der workshop findet am Dienstag Vormittag statt.
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