Workshops

Wir sind mittendrin das Workshopprogramm zusammenzustellen! In den nächsten Wochen werden wir weitere Workshops und Workshopbeschreibungen ergänzen. Einzelne Workshoptitel werden sich gegebenenfalls nochmal ändern.

Montag Vormittag

Beschreibung folgt noch!

Geleitet von der erfahrenen Volkswirtin Friederike Habermann begeben wir uns gemeinsam auf die Suche nach neuen Lebens- und Wirtschaftsweisen, die nicht auf Kosten anderer und der Natur gehen. Wie kann ein Gutes Leben für Alle aussehen? Dabei wird klar: An vielen Orten setzen sich Menschen bereits jetzt für ein zukunftsfähiges, demokratisches sowie sozial und ökologisch gerechtes Miteinander ein, im Globalen Süden wie im Globalen Norden. All ihre Projekte bieten konkrete Alternativen im Hier und Jetzt. Die derzeitige imperiale Lebensweise, die auf Ausbeutung basiert, ist die Folge politischer Entscheidungen und unserem alltäglichen Handeln. Eine andere Welt ist also machbar. Doch wie kann das gelingen? Dazu werden in diesem Workshop konkrete Beispiele und Muster erarbeitet, vorgestellt und diskutiert.

Montag Nachmittag

Beschreibung folgt noch!

Die Covid-Krise ist nur eine Manifestation von vielen anderen: Care im Allgemeinen, Klimawandel und ein Wirtschaftssystem, das an seine Grenzen stößt. Aber das Problem liegt noch tiefer, solange wir einer Logik folgen, die uns zwingt, die Umwelt auf eine Ressource zu reduzieren, unsere Mitmenschen als Konkurrent*innen und uns selbst als unser eigenes Humankapital zu betrachten. Wachstumszwang und die Ausbeutung des Globalen Südens sind weitere Folgen. In diesem Workshop wollen wir uns die Zeit nehmen, hier genauer hinzugucken – analytisch sowie darauf, was dies in unseren eigenen Leben macht.

Dienstag Nachmittag

Was ist Queerfeminismus eigentlich? In welchen Bereichen des Lebens spielt Queerfeminismus eine Rolle und was bedeuten häufig gebrauchte Begriffe wie FINTA*, Patriarchat oder Queerness? Und welche Privilegien habe ich eigentlich aufgrund meiner Sexualität und meines Genders? Auf diese und viele weitere Fragen und Aspekte, wollen wir eingehen und uns gemeinsam praktisch und theoretisch dem Thema nähern.

Wir möchten in diesem Workshop gemeinsam einen rassismus- und machtkritischen Blick auf Freiwilligendienste werfen. Sowohl Nord-Süd als auch Süd-Nord Programme können problematische Strukturen festigen, Vorurteile bestärken oder Machtpositionen ausnutzen und postkoloniale Muster weiterführen. Ausgehend von unseren eigenen Erfahrungen denken wir darüber nach welche Auswirkungen ein Freiwilligendienst haben kann und versuchen diese kritisch zu reflektieren. Dann möchten wir aber auch den Blick darauf lenken welche Potenziale ein Freiwilligendienst hat. Was konnten wir lernen, welche Zusammenhänge konnten wir verstehen, wie hat er unsere Sicht auf die Welt verändert? Und was wäre nötig, um diese positiven Effekte zu verstärken? Wir wollen gemeinsam überlegen was verändert werden muss und konkrete Ideen für einen verantwortungsbewussten und sensiblen Freiwil-ligendienst entwickeln.

Beschreibung folgt noch!

Der Begriff “gewaltfrei” bezieht sich bei weitem nicht nur auf körperliche Unversehrtheit. Er bezieht sich darauf, ob alle Bedürfnisse berücksichtigt und einbezogen werden (die eigenen und die anderer Personen). Im Alltag, in unangenehmen Situationen spüren wir unberücksichtigte Bedürfnisse häufig körperlich -> Unser Körper “pikst” uns und gibt uns einen Hinweis “Verändere etwas!”. Im Alltag kommt es dann schnell mal zu den Mustern “kämpfen, fliehen, tot stellen”. Dabei geht es immer um etwas Wunderschönes, das mehr Platz haben möchte und einen “Leidensdruck” aufbaut. Ich lade dich dazu ein, mit GFK-Ansätzen auszuprobieren, wie wir an diesen piksig unangenehmen Stellen Veränderungen mit unseren “Herzenskräften” bewirken können.

Freitag Vormittag

Worte greifbar machen! Mit einfachen Formen und etwas Farbe lassen sich auch komplexe Zusammenhänge kreativ und einprägsam darstellen und die Aufmerksamkeit immer wieder aufs Themna lenken. Wir wollen Grundsätze für eine gute Gestaltung von Flipcharts und erste grafische Elemente, wie Figuren, Gesichtausdrücke, Symbole und Container lernen. Das besondere Augenmerk liegt auf der diskriminierungssensiblen Darstellung, welche keine Vorurteile und Sterotype reproduziert und Sichtbarkeit für marginalisierte Gruppen schafft. Probier es aus, wir können es alle lernen!

Der Begriff “gewaltfrei” bezieht sich bei weitem nicht nur auf körperliche Unversehrtheit. Er bezieht sich darauf, ob alle Bedürfnisse berücksichtigt und einbezogen werden (die eigenen und die anderer Personen). Im Alltag, in unangenehmen Situationen spüren wir unberücksichtigte Bedürfnisse häufig körperlich -> Unser Körper “pikst” uns und gibt uns einen Hinweis “Verändere etwas!”. Im Alltag kommt es dann schnell mal zu den Mustern “kämpfen, fliehen, tot stellen”. Dabei geht es immer um etwas Wunderschönes, das mehr Platz haben möchte und einen “Leidensdruck” aufbaut. Ich lade dich dazu ein, mit GFK-Ansätzen auszuprobieren, wie wir an diesen piksig unangenehmen Stellen Veränderungen mit unseren “Herzenskräften” bewirken können.

Beschreibung folgt noch!

Selbstorganisierte Gruppen sind organische Systeme mit eigenen Mustern und Prozessen. Wie können wir diese Systeme steuern und gestalten, damit ein lebendiges und funktionierendes Miteinander entsteht? Welche Werkzeuge existieren um Gruppenprozesse zu steuern und wie wenden wir sie an? Wie kann es gelingen Menschen in die Gruppe einzubinden?
In diesem Workshop wollen wir uns der Faszination selbstorganisierter Gruppen widmen und Werkzeuge zur effektiven (Selbst-)Organisation kennenlernen und erleben. Als Basis dafür werfen wir einen Blick auf die Funktionsweisen und Dynamiken die in basisdemokratischen Gruppen.

„Die Utopie, sieht steht am Horizont. Wenn ich drei Schritte auf sie zugehe, geht sie drei Schritte weg. Wozu ist sie also da? – Damit ich gehe.“ Wir wollen eine konkrete Utopie entwickeln, wie sich die Beziehungen zwischen Ländern des Globalen Nordens und Globalen Südens solidarisch und gerecht gestalten können. Dazu werden wir auf das Beispiel Ecuador eingehen und die Ist-Situation mit Freihandelsabkommen thematisieren, ebenso wie existente Veränderungsansätze. Der Workshop will utopisches Denken ermöglichen und eure einzelnen und gemeinsamen Visionen hervorlocken. Wo möchtest du hin, was soll dein Handeln bewirken? Welche Rolle und welche Stärken hast du? Wir erträumen und skizzieren kleine und große Schritte hin zu eurer Utopie.